EEG-Anlagen

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Formulare rund um Anlagen, die Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in das Verteilnetz einspeisen. 

Antrag zum Netzanschluss einer EEG-Anlage:

Um den geplanten Anschluss einer Eigenerzeugungsanlage an das Verteilnetz der Stadtwerke Ostmünsterland zu prüfen führen wir eine Netzverträglichkeitsprüfung durch.

Hierfür benötigen wir folgende Unterlagen:

Antrag auf Anschluss einer Eigenerzeugungsanlage

Antrag auf Anschluss einer Photovoltaikanlage

Nach einer positiven Netzverträglichkeitsprüfung erhalten Sie eine Einspeisezusage und können mit dem Bau der Anlage beginnen.

Hierzu sind insbesondere die Technischen Anschlussbedingungen der Stadtwerke Ostmünsterland, die VDE-AR-N 4100, und je nach Anlagengröße die VDE-AR-N4105 oder VDE-AR-N 4110 zu beachten.

TAB 2019 der Stadtwerke Ostmünsterland

Nach Fertigstellung Ihrer Anlage kann diese durch einen Installateur/Anlagenerrichter im Beisein eines Technikers der Stadtwerke Ostmünsterland in Betrieb genommen werden.

Hierfür müssen alle Unterlagen, auf die die Stadtwerke Ostmünsterland in der Einspeisezusage hingewiesen haben, vollständig ausgefüllt und unterschrieben vorliegen und das Einspeisemanagement entsprechend vorbereitet sein.

Um den Termin für die Inbetriebnahme mit uns zu vereinbaren benötigen wir den Inbetriebsetzungsantrag Strom.

Inbetriebsetzungsantrag Strom


Einspeisemanagement:

Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz müssen Erzeugungsanlagen über eine Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung verfügen. Die Anforderungen sind abhängig von der installierten Leistung und der Energieerzeugungsart.

Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW müssen mit technischen Einrichtungen ausgestattet werden, sodass der Netzbetreiber jederzeit die Einspeisung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und die jeweilige Ist-Einspeisung abrufen kann.

Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt sind mit technischen Einrichtungen auszustatten, sodass der Netzbetreiber jederzeit die Einspeisung bei Netz-überlastung ferngesteuert reduzieren kann.

Bei Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 Kilowatt können die Anlagenbetreiber/-innen wählen, ob sie ihre Anlage ebenfalls mit einer Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ausstatten oder, ob sie die maximale Wirkleistungseinspeisung ihrer Anlage am Verknüpfungspunkt mit dem Netz auf 70% der installierten Leistung begrenzen.

Zur Umsetzung dieser Anforderungen ist der Leitfaden EEG Einspeisemanagement zu beachten und es werden die Folgenden Formulare benötigt:

Leitfaden EEG Einspeisemanagement

Bestellung technische Einrichtung zur Umsetzung des Einspeisemanagements

Bestätigung der Leistungsbegrenzung

Bestätigung zur Umsetzung des Einspeisemanagements

Montageanweisung FRE Antenne


Technischer Ansprechpartner

Nicki Brockmann

Abteilung Mess-, Leit- und Schutztechnik

Tel. 02524 9315-275
eeg@so.de


Kaufmännischer Ansprechpartner

Kay Zimmermann

Einspeisemanagement

Tel. 02524 9315-275
kay.zimmermann@so.de